Montag, 28. Dezember 2009
2012 ein Superthema im Internet

2012 und die Unwägbarkeiten...
Ich respektiere die Aufregung der Esoteriker, aber... ich teile diese Aufregung nicht.
Unsere Erde weiß m. E. nix von diesem Datum und unser Kalender ist der Erde wurscht ...
Dienstag, 27. Oktober 2009
Karnevalsaison 2009 - 2010

Hinter dem Klick in der Überschrift finden Sie Hinweise auf das Hoppeditz-Thema!
Die Hoppeditz-Vorträge sind häufig eine bissige Sache mit ironischen Hinweisen auf allerlei! Schließlich hat der Hoppeditz lange Zeit gehabt zum Überlegen!
Freitag, 2. Oktober 2009
Bundesermächtigungsgesetz

Man hört/sieht es und mag es nicht glauben... Sie wollen in jede Stube gucken.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Neues Schwarzes Loch entdeckt

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete a) eingehender und b) recht kompetent darüber!
Dienstag, 26. Mai 2009
Comedia del arte- (m)ein Kindertraum dargestellt durch Helga Sadowski

Alles Handarbeit, unglaublich!
Samstag, 18. April 2009
Günter Hager

GH ist eine Schlüsselfigur in meinem "Astromant"-Leben, ganz eindeutig!
Freitag, 10. April 2009
Karfreitag und Ostern - immer aktuell
Wenn Sie die Überschrift anklicken, finden Sie einen meiner OPINIO-Artikel!
Frohe Feiertage!
Bernd astromant
Dienstag, 7. April 2009
17. Düsseldorfer Jazzrally

Wenn ich mir vorstelle, wie schön das im letzten Jahr war!
Die Big Band der Clara-Schumann-Schule kommt wieder auf den Burgplatz!
Samstag, 21. März 2009
Nachfrage

Nur mal so gefragt …
Hat der Tag Dich heut geschlaucht? Bist Du einfach abgetaucht?
Denkst Du an des Sommers Wonne? Warst Du heut schon in der Sonne?
Hat heut jemand Dich gelobt? Hat der Mond in Dir getobt?
Machst Du ab und zu mal Faxen? Oder bist Du nur… erwachsen?
Ja, und... was machen die Molche in Deinem Leben als solche? *gg*
Samstag, 7. März 2009
Erkenntnis - Bekenntnis

Ich habe lange mit der Oberfächlichkeit meiner Freunde (8 Pärchen plus deren Umfeld sind ein sog. "harter Kern" seit Jahrzehnten) gehadert, bis ich entdeckt habe, dass meine Vorstellungen von Freundschaft sehr, sehr schwer zu leben sind. Als ich das erkannte, war ich den anderen sehr dankbar für die teils sehr, sehr liebenswürdige Gesellschaft über all die Jahre. Anekdoten über Anekdoten spiel(t)en sich ab. Wenn daraus eine TV-Serie würde, würde man den Serienschreiber für sehr unglaubwürdig halten. Die frivolste dieser Anekdoten dürfte jeden Dallas-Zuschauer vom Hocker hauen.
Der "Astromant" wiederum ist mein "Alter ego". Der Astrologe/Tarot-Deuter kann stundenlang offen sein für die andere Seite. Da sehe ich meine Mond-Stellung Skorpion astrologisch als durchgelebt an.
Donnerstag, 5. März 2009
Dekalog der GElassenheit

Dekalog der Gelassenheit
1.Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
2. Nur für heute werde ich die größte Sorgfalt für mein Auftreten anwenden, mich pflegen; mich bemühen, vornehm in meinem Verhalten zu sein; ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, nur ... mich selbst.
3. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die anderen, sondern auch für diese Welt.
4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.
5. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für die Seele.
6. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemandem erzählen.
7. Nur für heute werde ich etwas tun, das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß es keiner merkt.
8. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ... ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.
9. Nur für heute werde ich fest glauben, selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten, daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
10. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist ... und an die Güte zu glauben. Mir ist es gegeben, das Gute während zwölf Stunden zu wirken: mich könnte es entmutigen zu glauben, daß ich es das ganze Leben lang durchsetzen muß.
(mit minimalen Änderungen stolen from Johannes XXIII)
Sonntag, 25. Januar 2009
Sonntag, 25. Januar 2009

Über die kollektive Verantwortung
Jeder von uns weiß das:
In den zurückliegenden Jahren ist soviel von dem anbrechenden neuen Zeitalter die Rede gewesen, einer neuen Ära, in der die Menschheit näher zusammen-rückt und sich einend verbindet. Wenn man vom Wassermannzeitalter spricht als der Zeit der Gleichheit und der Brüderlichkeit, kursieren eine Fülle von Idealvorstellungen, die sich in dem anbrechenden Zeitalter verwirklichen sollen.
Hauptsächlich beziehen sich diese Beschreibungen auf Veränderungen, die sich in der äußeren Form zeigen sollen, was sehr bedauerlich ist, da man in alter Manier nur wieder den Blick auf das Stoffliche richtet.
Betrachtet man die Eigenschaften des Wassermannprinzipes als archetypische Uridee, wird deutlich, daß dieses Prinzip sich auf den Bereich des Geistes bezieht.
Im mundanen Tierkreis ist das Zeichen Wassermann das vorletzte Bild im vierten Quadranten, welcher dem Übergeordneten zugerechnet wird. Hier gibt es keine formalen Bedingungen, sondern hier liegt die Quelle der geistigen Gesetze verborgen. Wassermann entspricht der kreativen Geburtsstätte polarer Gesetze, die nur im Geiste eine Gültigkeit besitzen und entpolarisierend im Stoff wirken.
Leitet man dieses Verhältnis analog ab, so vermag man zu sehen, daß die größten Konsequenzen des vielgepriesenen Wassermannzeitalters sich im Inneren des Menschen vollziehen werden. Daraus kann man folgern, daß sich die Veränderungen auf das Bewußtsein des Menschen beziehen. Denn nur im Geiste vermag der Mensch eine Verbindung zum Kollektiv herzustellen, da die Form stets einen trennenden Charakter besitzt. Dies wird auch stets so bleiben, denn Polarität bleibt Polarität. Das Wassermannprinzip sucht die Polarität zu überwinden, in dem es entpolarisiert. Im Geiste ist dies möglich, in der Form jedoch nicht. Dies ist ein Grund, weshalb die Bemühungen, im Außen eine Einheit herzustellen, wenn ihnen nicht zuvor innere Einheitserfahrung vorausgegangen sind, sich stets ad absurdum führen.
Alles, was in bezug auf die Einheit der Menschen unter dem Wassermannprinzip eingeordnet wird, sollte man vielmehr als einen inneren Verbund der Seelenpotentiale verstehen, die latent in jedem Menschen vorhanden sind. In der sich verändernden Zeitqualität wird sich der Mensch, was sein Individualbewußtsein anbelangt, in einem größeren Ganzen begreifen lernen. Er wird entdecken, daß er ein Teil des Ganzen ist.
Entdeckt man Potentiale in sich, die auch vom Kollektiv gelebt werden, führt dies zwangsläufig zur Veränderung der Individualität, denn das kleine Ich wird durch die kollektive Erfahrung erweitert. Hierin liegt auch die Lernerfahrung begründet, mit der der Mensch aufgefordert ist, sein Verhalten, seine Gedanken im Sinne einer kollektiven Anbindung zu sehen.
Daraus mag er zu erkennen, daß er kein separates Einzelwesen ist, sondern daß er mit allen anderen Wesen verbunden ist, daß er ein Tropfen in dem großen Seelenozean ist. Und ebenso wie das Wasser einen gemeinschaftlichen Bezug hat, besitzt er diesen gleichfalls im Verbund mit allen Seelen. Auf jedem Einzelnen liegt, obwohl er sich dessen nicht bewußt ist, die Verantwortung für alles Sein, das ihn umgibt.
Selbst der Einsamste ist nicht allein und deshalb auch nicht von der Verantwortung am Kollektiv frei. Subtile Verbindungen bestehen von ihm zur Welt, denn er ist ein geistiges Wesen und ist damit dem großen Seelenpool entsprungen, der alle geistigen Wesen miteinander verbindet. Subtile Schwingungen gehen von ihm aus, die alle anderen mit ihm verbundenen Wesen beeinträchtigen.
Die kollektive Verbundenheit ist stets eine innere, die in der Sprache der neuzeitlichen Psychologie als das kollektive Unbewußte definiert wird.
Doch dies ist nur eine neuerliche Definition eines uralten Wissens, das den initiatischen Schulen aller Völker stets bekannt war, es wurde lediglich von C.G. Jung aus den hermetischen Wissenschaften entliehen, da dieser intensive alchemistische Studien betrieben hatte. (C.G.Jung, Psychologie und Alchemie, Zürich 1944, Mysteria coniunctionis, Untersuchung über die Trennung und die Zusammensetzung der seelischen Gegensätze in der Alchemie, Zürich 1955)
(Anm.d.Aut.: Es erfüllt einen mit einer gewissen Heiterkeit, zu sehen, daß ein einzelner kleiner Krümel aus dem Wissen der Mysterientraditionen, die heute ja schon wieder durch die Lobby der Psychologen- Verbände inquisitorisch verfolgt werden, die fachliche Welt in einen solchen Taumel versetzt, wie es die Wissensentlehnungen C. G. Jungs getan haben. Was würde erst geschehen, wenn man versehentlich, den ganzen Laib verstehen würde Aber bis dahin vergeht noch viel Zeit, die man zwischenzeitlich mit Lächeln über weltfremde Mystiker und Astrosophen überbrücken kann!)
Es besteht also eine tiefe Verbundenheit aller Wesen, der selbst der Fliehende nicht zu entgehen vermag. Nur selten steigt das Empfinden dieser einenden Nähe ins Bewußtsein hinauf, und es braucht Situationen der Gemeinschaft, die den Menschen diese Näheempfindung in sich aufsteigen läßt. Dies ist natürlich auch die Erfahrung, die in der kommenden Zeit vom Menschen gemacht werden will, nämlich jene geistige Verbundenheit in sich festzustellen.
Dies kann durch Einheitsgefühle, erzeugt durch kollektive Betroffenheit aufgrund von Umbruchsituationen geschehen aber auch vom Menschen durch innere Hinwendung erfahren werden.
Der Mensch ist im Wassermannzeitalter aufgefordert, seine geistige Verantwortung für das Kollektiv in sich zu entdecken. Jeder trägt die Verantwortung für alles Sein, und sei er noch so einzigartig. Er kann sich dieser Verantwortung nicht entziehen oder sich aus ihr hinwegstehlen. Sie besteht, weil der Mensch mehr ist als nur vergängliche Erscheinung. Sie besteht, weil es das menschliche Ziel ist, die Einheit mit der Vielheit im Sein herzustellen.
Dieses Ziel besteht trotz aller Individualität latent als Wirklichkeit in der geistigen Welt, in die der Mensch unbewußt innerlich hineinragt. Doch weil er sich aufgrund des Bewußtseins seiner Individualität als gesondert empfindet, bleibt dem Menschen die Erkenntnis der geistigen Verbundenheit verhüllt. Darüber hinaus machen ihm die auf das Außen gerichteten Sinne die Erkenntnis einer umfassenderen Wirklichkeit unwahrscheinlich, was bedeutet, daß der vom Glanz der Welt Geblendete, ohne es zu wissen, jeden Augenblick gegen geistige Gesetze verstößt, solange er in dem Bewußtsein lebt, frei nach seinem Gusto alles tun und lassen zu können, was ihm beliebt.
Aber wo beginnt die menschliche Verantwortung für das Kollektiv? Für jeden beginnt sie notwendigerweise bei sich selbst. Denn wer könnte Verantwortung tragen, der sich selbst ausschaltet, wo doch jeder Mensch Zentrum des Seins ist. Das Maß der Verantwortung wächst mit dem Maß der Klarheit und der Bewußtheit. Wer der Menschheit dienen will im höchsten Sinne, muß mit dem Dienst an sich selbst beginnen.
Dies beginnt durch die Wandlung der Lebensintentionen, in dem man sich aus dem dahin treibenden Strom der Massen-Bedürfnisse löst und beginnt, an sich zu arbeiten.
Dies ist ein Akt der Selbstgestaltung, in dem man sich Schritt für Schritt einer Arbeit an sich selbst widmet und auf die Suche nach dem Sinn des Lebens geht. Alles Reden über hohe Dinge, über die Berufung des Menschen, über Nächstenliebe und Pflicht der Menschheit gegenüber ist wertlos, wenn nicht in hoher Liebe zum eigenen inneren Ich, im Bewußtsein, einen Akt an der Gemeinschaft zu leisten, an sich selbst gearbeitet wird. Sich aktiv auf den Weg der Bewußtheit zu machen ist alles. Der Dienst am eigenen Inneren beginnt mit einem gewissen Willen zur Nüchternheit.
Nur durch Nüchternheit kann die Selbsttäuschung überwunden werden, die immer wieder neue Möglichkeiten gebiert, den Menschen in die eigene Falle laufen zu lassen. Eine Arbeit am eigenen Inneren, die auf Schwärmerei aufgebaut ist, mag sie auch noch so edel und gut gemeint sein, lebt aus der Täuschung. Sie hätschelt den Vorwand ideeller Anliegen, da ihr die Kraft fehlt, klare Erkenntnis über die wahren Intentionen zu ertragen. Doch auch die strenge Nüchternheit besitzt nur dann einen aufbauenden Charakter, wenn sie die Liebe zur ewigen Wahrheit zur Triebkraft hat, denn nur dann besitzt sie eine kreativ formende Kraft.
Nüchternheit vermag in ihrer unerlösten Form einen destruktiven Charakter aufweisen, welcher alles negiert. Diese Art ist nicht gemeint, sondern jene, die sich auf ein Wissen um klare kosmische Gesetze bezieht, wie sie in der überlieferten westlichen Tradition zu finden ist. Verantwortung im höchsten Sinne geht mit vollkommener Nüchternheit einher und strebt die Einheit mit den Gesetzen des geistigen Seins an. Solange man sich diese nicht erarbeitet, was durch ein intensives Studium der tragenden Säulen der hermetischen Philosophie, wie der Astrosophie, des Tarot und der Kabbala, geschehen kann, und man aus den gewonnenen Erkennntissen sein Weltbild nicht neu definiert hat, ist alles nur Schwärmerei und Täuschung.
Sehr häufig wird die gewonnene Erkenntnis aus den hermetischen Lehren als ernüchternd und hart angesehen, und auch viele Menschen, die im Sinne dieser Tradition gearbeitet haben, werden als wenig verspielt und teilweise als ernüchternd bezeichnet. Doch auf diesem Weg gibt es eine Liebe zur Wahrheit und zu den höchsten kosmischen Prinzipien, die ganz nach innen gekehrt ist und nicht nach äußeren Ausdrucksformen sucht.
Für den außenstehenden Betrachter, der sich schwärmerisch seinen subjektiven Idealen hingibt, mag die westliche Tradition hart erscheinen, weil er seine Art der Liebe nicht in ihr findet. Doch auch wenn die Erkenntnis von Gesetzmäßigkeiten und Notwendigkeiten desillusionierend wirken kann ist es nicht dem philosophischen System anzukreiden, denn man findet in ihm lediglich den Schlüssel der konsequent fordert den Prinzipien der Gesetzmäßigkeiten treu zu bleiben. Der Sinn des Weges ist es, im Laufe der Zeit den Menschen zu verändern, so daß dieser, gelöst von idealisierten Selbst- und Weltbildern, eine vollkommene Verwandlung seiner Subjektivität erfährt.
Dies darf jedoch nicht umgekehrt sein, auch wenn das Bestreben des Menschen immer dann besonders dominant wird, wenn es darum geht, Philosophien und Einweihungsstrukturen soweit zu verbiegen, bis sie ihre Wirksamkeit verloren haben und der Mensch endlich in Frieden‘ mit ihnen leben kann. Diese Bestrebungen flammen immer wieder auf, und derjenige, der darauf hinweist, zieht sich meist den Zorn derer zu, die mit der Idee des Weges kokettieren, sich jedoch den Konsequenzen entziehen. Wer konsequent den Weg der hermetischen Philosophie beschreitet, dessen Gefühl hoher Verantwortung reicht über den Tag hinaus und ist nicht darauf bedacht, sympathie-heischend andere zu binden.
So mögen klare Ausdrucksformen gelegentlich die Schwächen der Menschen oder auch die Eitelkeit verletzen, weil sie die konsequenten Erkenntnisse nicht ertragen können oder wollen.
Klare Erkenntnisfähigkeit heißt nicht, die Augen zu schließen und Liebe, nicht Weichheit oder gar Schwäche. Wer um seines Innersten willen Verantwortung tragen will, muß auch hart sein können. Nachsicht und Weichheit können auch der Versuch sein, einen Mangel an Liebe und Verantwortung zu kaschieren, da das Falsche bestätigt und somit das Wichtigste, was es zu formen gibt, einen Schaden erleiden würde. Wer bereit ist seine Subjektivität anhand von Erkenntnissen zu verwandeln, der weiß auch, daß er dadurch am großen Ganzen mitgestaltet. Je treuer und fester der Weg nach innen gegangen wird, desto stärker sind auch die Impulse, die an das Kollektiv abgegeben werden.
In diesem Bewußtsein wächst das Gefühl der Verantwortung. Wer sich nach dem Weg der inneren Erhebung sehnt und das Bedürfnis hat, daß das Mysterium sich in ihm vollziehen mag, hebt einen Teil im Kollektiv mit an. In diesem Bewußtsein liegt die eigentliche Aufgabe im Sinne des neuen Zeitalters verborgen. Erst wenn man sich selber gefunden hat, vermag man sich dem Kollektiv zuzuwenden. Oder, anders ausgedrückt, wenn man sich selbst findet, findet man sich auch für das Kollektiv und überwindet damit seine Getrenntheit: Es ist der Schritt aus dem All-ein-sein im Körper zum All-sein im Ich. Jenseits der Getrenntheit und jenseits der Täuschung wirkt dann der Mensch daran, das Bild der Erde zu wandeln, welches er in sich, durch sich, schon gewandelt hat. Dieses Ziel hat er dann nicht nur für sich allein errungen. Seine Heimat ist nicht nur sein Körper, in dem er lebt und die Erde, auf der er steht, sondern er umfaßt das Ganze, zu dem er sich bekennt und für das er sich verantwortet.
In einem solchen Bewußtsein vermag sich die Zukunft im Sinne des Wassermannzeitalters gestalten. Eine Zukunft, auf die man nicht erst zu warten braucht, denn jeder kann jetzt damit beginnen, seinen Dienst an der Gemeinschaft zu leisten.
In diesem Sinne wünsche ich, bezogen auf die weltliche Zeitrechnung, alles Gute für das Jahr 2009!
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Neujahrsgedanken 2008 - 2009

Wie fanden Sie denn 2008?
Geht es Ihnen wie meinem Freund, der kürzlich meinte:
„Ich bin froh, dass das Jahr 2008 bald vorbei ist, damit nicht soviel Unverdautes über die 1968er gesagt und geschrieben wird“?
Nun ja, es war ja ein wirklich ereignisreiches Jahr, das unser aller Leben verändert, das einen Umbruch markiert und teilweise auch schon vollzogen hat. Wer von uns hätte mit Klars Freilassung gerechnet?
Wie alle Menschen, über die Umbrüche hereinbrechen, reagieren wir mit einem möglichst langen Verharren in alten, liebgewonnenen Gewohnheiten, Erfahrungen, Strukturen, Handlungsmechanismen, wohlwissend, dass die nicht mehr lange nutzen werden.
Aber das neue Bild fügt sich.
Autoritäten sind verschwunden, große Staatsmänner, integre väterliche Wirtschaftsbosse fielen durch Eklats und Skandale auf, die Michael Jacksons, die Britneys der Flitterwelt, die Superstars der Pseudo-showbizz-Welt alle weg.
Die Basisdemokratisierung gewinnt mehr und mehr Raum …
Die neuen Stars, die sich täglich in TV-Reality-Shows, Talkshows und „Deutschland sucht den Superstar“ begegnen, sind Durchschnittstypen, auf Augenhöhe mit den Politikern und Bühnenstars, alle zum Anfassen.
Als Fossil der alten Zeiten haben Papst Benedikt, dem wir zu danken haben und die unermüdliche Königin Elisabeth II den Autoritätsverlust, letztere nur mit Mühe und zu Lasten des spätverheirateten Charles, überlebt.
Den Boulevard-Blättern bleibt nicht viel zu berichten außer den Skandalen der üblichen Verursacher Connors & Co mit den inszenierten Trennungen und Neuverliebtheiten ... .
Die Privatsender, Massenblätter und unser aller Reich-Ranitzky fördern und beklagen gleichzeitig diesen Trend.
Verloren gegangen sind damit aber auch Orientierung, Vorbilder und Halt. Dieses Vakuum wird durch neue, radikale Autoritäten gefüllt. Politisch und spirituell ist das wahrhaftig bedenklich.
Die eigentlichen Werte unserer Demokratie treten immer nur dann zutage, wenn sie verloren zugehen drohen, wie in der Ukraine und Kosovo.
Die Möglichkeit von Terroranschlägen ist als Dauerbedrohung zu sehen, die Terroristen agieren global.
Die interne Bedrohung geht von Pipelines aus; einige davon gehen von selber hoch. Im März 2008 war davon zu lesen.
Mit der Globalisierung und der Technisierung der Welt werden wir über alle diese Katastrophen auf dem gesamten Globus ständig bilderreich und hautnah informiert, und gehen uns deshalb auch alle so unter die Haut wie früher nur Unglücke aus unserer eigenen Region.
Je mehr wir erfahren, desto komplexer erscheint uns auch unsere eigene Existenz.
Wir müssen nicht mehr nur zunehmend Selbstverantwortung übernehmen, bei schwindendem sozialen Netz für Krankheit und Rente, sondern können als entwickelte Gesellschaft im Zeitalter der Globalisierung auch nicht mehr vor dem Elend der von solchen Katastrophen betroffenen Länder und deren Menschen die Augen verschließen.
Die Technologisierung hat Besitz von unserer Gesellschaft ergriffen:
Gentechnische Möglichkeiten, die nur noch durch Verbots-Politik (wie lange mag die die fragwürdigsten „Investoren hemmen können?) Begrenzungen erfahren können, der Aufschwung in der Medizintechnik, speziell der diagnostischen Möglichkeiten, wie dem Gehirn beim Denken zuschauen zu können, Nanotechnologie mit unglaublichen Erfolgen in der Miniaturisierung, eine wieder erstarkte Raumfahrt mit der Erforschung der Planeten unseres Sonnensystems auf der Suche nach Spuren außerirdischen Lebens, ständige Erreichbarkeit unabhängig vom Ort, Satellitenortung für jedermann, Computer-Power auf dem Schreibtisch, die noch vor wenigen Jahren nur dem Militär in riesigen Anlagen vorbehalten war.
2008 hat sich noch mehr als vorher die Internet-Telefonie, Blue Ray Laser Discs, UMTS Handys, digitales TV und doppelt so hoch auflösendes Fernsehen wie bisher (HDTV) auf dem Markt etabliert.
Vielen Menschen macht diese Entwicklung aber auch Angst, wegen der Geschwindigkeit der Veränderungen und der Komplexität.
Wir bekommen zunehmend eine Zweiklassengesellschaft, unabhängig vom Geschlecht, Menschen, die die neuen Technologien nutzen (können), und die, die entweder nicht können oder nicht wollen.
Der berufliche und wirtschaftliche Erfolg wird zunehmend stärker davon abhängen, zu welcher dieser beiden Klassen man gehört.
Wo bleibt bei dieser Entwicklung aber der Mensch?
Die Nachfrage nach Herz-Schmerz-Novelas im ZDF, Erfolgsserien wie “Nur die Liebe zählt” zeigen, Romantik, Familie und Treue ist wieder voll im Trend. Der Mensch schöpft Kraft durch die Geborgenheit des Privatlebens. Das Private ist plötzlich wieder höchst politisch geworden.
Auch die Politiker haben das erkannt, spätestens, weil ihnen ihre Wahlberater und Spindoktoren diesen Trend klar gemacht haben.
Wer nur auf Boston Consulting hört, vom Menschen spricht, aber Humankapital als Kostenfaktor meint, wem bei Shareholder-Value nur Arbeitsplatzabbau einfällt, und wer vergisst, dass der Mensch das Maßicht nur Nachrichten aller Dinge ist, verliert eben die Menschen, für die die Politik doch gemacht werden soll.
Dedr Kanzlerin 10. Hochzeitstag wurde zum Presse-Thema.
Vielleicht gönnt eine große Zeitung oder ein öffentlich-rechtlicher Sender mit einem journalistisch bissigen wohl unterrichtetem Journalisten unserem Außenminister mal ein Interview oder vielleicht fragt mal jemand den Verteidigungsminister, was Krieg ist. Der sagt doch immer so gern, dass unsere Soldaten draußen nicht im Krieg sind.
Unser Umweltminister Gabriel sollte sich mal von Fachleuten etwas über Partikelfilter usw. erzählen lssen, damit er nicht nur Nachrichten der Lobbyisten zur Kenntnis nimmt und in kuriose Politik verwandelt..
Das Pendel beginnt zurückzuschwingen,
meint Euer Bernd
und schaut dennoch voller Optimismus in die Richtung 2009!
Mittwoch, 20. August 2008
Gen-Doping - nur für Olympia?

Gen-Doping
Ob denn die Olympioniken wirklich alle sauber ticken?
Ständig bringt die Sportler-Horde neue Kraft-, Lauf-, Sprung-Rekorde.
Jetzt werden, (flüsternd formuliert) die Muskeln genmanipuliert.
Gen-Doping, neues Zauberwort! Man hörts nicht nur im Olympia-Ort.
Der Sportler, der beim Forscher weilt, erscheint dann frisch, neu durchgestylt.
Und hat dann plötzlich, bitte sehr, da, wo er´s braucht, ´nen Muskel mehr!
Ach, könnte man doch solche Sachen auch mit Politiker-Hirnen machen!
Die Sache wäre wirklich eilig, global, weltweit und: überparteilich!
Dienstag, 29. Juli 2008
Über Erfolg

Die zehn Gebote des Erfolgs:
1. Harte Arbeit führt nie zu Erfolg. Erfolg hast Du nur mit guten Ideen.
2. Mach ein Spiel aus Deinem Job oder Deiner Arbeitssuche. Arbeite mit dem spielerischen Ernst eines Kindes, aber ohne Anstrengung.
3. Tue die nötigen Dinge mit Freude und Engagement, aber denk dabei nicht an das Ziel Deines Tuns. Nur dann bist Du wirklich im Fluss.
4. Vergiss nie, Pausen zu machen und abzuschalten. Nur wenn Du entspannt und locker bist, kommen Dir neue Ideen.
5. Tu mit Eifer das was Dich be-GEIST-ert - dann kommt finanzieller Erfolg ganz von allein. Jage nicht dem Geld hinterher, geh dem Geld entgegen!
6. Wenn die Probleme über Dir zusammenzuschlagen scheinen, verzage nicht. Entspanne Dich und suche einen Ausweg. Es gibt immer einen leichteren Weg. Das ist ein Naturgesetz.
7. Finde Deine Berufung. Tue das, was Dich glücklich macht und was Deinem Leben einen Sinn gibt - dann wird das „Schicksal“ (eigentlich ein Begriff für Lebensblinde … ) Dich unterstützen.
8. Wenn Du Firmeneigner oder Manager bist: Schaffe ein Klima, in dem Mitarbeiter sich spielerisch entfalten können - dann kommt der Erfolg von selbst. So habe ich es als Teamleiter und Abteilungsleiter erleben dürfen.
Knebelformeln halten immer nur kurz- bis mittelfristig.
Wenn Du kein Firmeneigner oder Manager bist, dann: Räume in Dir selber auf, stell Dich neben Dich und überlege wie Du Dich für andere interessanter machen kannst.
Mach Dich nie von selber klein, denn: Du kannst jederzeit Hammer oder Amboss Deiner eigenen dummen Angewohnheiten sein.
9. Probleme kannst Du nie auf der Ebene lösen, auf der Du sie siehst oder antriffst. Suche Lösungen auf einer anderen Ebene - dann wirst Du sie leicht(er) finden.
10. Glück und Zufall lassen sich manchmal steuern, jedenfalls mehr als Du derzeit ahnst.
Vermeide Bewertungen und Vorbehalte.
Achte auf die Signale des Lebens.
Pflege die Achtsamkeit.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Dollar, Euro, Wertpapiere - erneuter US-Crash

Nachtrag 14.07.2008 In den Radio-Nachrichten konnte jeder vom erneuten Crash im US-Bereich hören; das ist leider auch für unsere Breiten hochbrisant und für unsere Währung gefährlich!
Im Inland ist von Bedeutung, dass Minister Steinbrück weitere IKB-Milliarden abdecken will.
"Ausgefedert" wird das dann... mit... nachgedrucktem Geld. Die Folgen sind prekär für alle.
Nachsatz: Der Aufsatz stellt keinerlei Kaufempfehlung dar! Auf und Ab
Mein Aufsatz „Köhler und die Geldmenge“ ist doch offensichtlich so manchem im Netz aufgefallen, drum fahre ich mal mit derlei Betrachtungen fort.
Vorab: Dieser Aufsatz stellt keinerlei Kaufempfehlung dar!
Anfang des Jahres ging es abwärts, von Mitte März bis Mitte Mai 2008 aufwärts, und nun … wieder bergab.
Es geht auf und ab in den Märkten, extremer als sonst. Und das nicht nur bei den Aktien! Auch die Preisausschläge am Anleihemarkt fielen kräftiger aus als sonst.
Hier spiegeln sich wie den Aktien die Belastungen, denen die Volkswirtschaften in Ost und West derzeit ausgesetzt sind.
Nach dem Ausbruch der Immobilien- und Finanzsektor-Krisen dienten Staatsanleihen als sicherer Hafen für das Kapital. Der Höhenflug bei Festverzinslichen dauerte von Mitte 2007 bis März 2008.
Durch Entspannung im Finanzsektor kamen sie in den Vormonaten wieder unter Druck.
Zusätzlich belasteten die Parallelen zu den 70er Jahren den Anleihesektor. Über meine „Erlebnisse“ in der Periepherie der Devisen- und Warentermin-Märkte schreibe ich vielleicht mal etwas Näheres; zunächst gibt es nur meine Gedichte als Kommentar.
Damals stieg – wie in diesen Zeiten - der Ölpreis, die Gold- und die Silber-Preise, die Inflation wucherte. In den USA weitete sich aufgrund einer zu expansiven Geldpolitik die Geldmenge stark aus. Genau wie damals liegen auch heute die Leitzinsen der US-Notenbank FED unter der US-Inflationsrate.
Die Unterschiede:
Damals waren Privathaushalte bei weitem nicht so verschuldet wie heute. Bei steigenden Zinsen erhöht sich heute die Zinslast der Privathaushalte deutlich.
Die Gefahr:
Leitzinserhöhungen können zu einer Rezession führen.
Heute sind wir weit entfernt von einer Lohn-Preis-Spirale.
Aufgrund des langen Wachstumszyklus nach dem Zweiten Weltkrieg waren damals Arbeitskräfte knapp.
Entsprechend konnten Gewerkschaften hohe Lohnsteigerungen durchsetzen.
Heute sind dagegen Arbeitsplätze weltweit knapp.
Die Gewerkschaften der Industrieländer haben damit eine sehr schlechte Verhandlungsposition. Lohnsteigerungen, die eher zu einer Stabilisierung hoher Inflationsraten führen würden, sind derzeit weder in den USA noch im Euroraum zu sehen.
Überall lässt die Wachstumsdynamik nach. Die US-Notenbank senkte ihre Wachstumsprognose für das reale Bruttoinlandsprodukt 2008 auf 0,3 bis 1,2 Prozent…
Die OECD hat Anfang Juni die Wachstumsprognose für ihre Mitgliedsstaaten für 2009 von 2,4 auf 1,7 Prozent gesenkt. Das schwächere Wachstum könnte dafür sorgen, dass sich der Inflationsdruck zurückbildet.
Auf der Verliererseite sind in diesem Umfeld die Aktienmärkte zu finden.
Zudem sorgt der kräftige Ölpreisanstieg für höhere Einkaufskosten, was wiederum die Unternehmensgewinne schmälert, was dann den Konsum schmälert, was dann wieder die Unternehmensumsätze belastet.
All das spricht derzeit gegen Aktien.
Nach einer Untersuchung können sich Aktienkäufer über eine Rendite von 10,3 Prozent jährlich freuen, wenn sie Mitte der fünfziger Jahre deutsche Aktien gekauft und bis heute gehalten hätten.
Das dürften die wenigsten sein…
Nachsatz: Aufsatz stellt keinerlei Kaufempfehlung dar!
Dienstag, 17. Juni 2008
Sex braucht auch Tabus, offensichtlich!

Aus Debatten mit Therapeuten, Familientherapeuten, Astrologen und durch eigene Beobachtungen des gesellschaftlichen Verhaltens habe ich Eindrücke gewonnen, die ich in und wieder in Astromant-HPs niedergeschrieben habe.
Uni Heidelberg und Uni Göttingen bestätigen manches, wenn nicht alles:
Die kontinuierliche Entmythologisierung und Enttabuisierung von Sex seit den 1970er Jahren, seine Allgegenwart in der Öffentlichkeit, in der Werbung, im Fernsehen, in der Presse und in der Literatur, hat nicht etwa dazu geführt, dass mehr Sex praktiziert wird, sondern dazu, dass den Menschen die Lust darauf offensichtlich mehr und mehr vergeht.
Das Magazin für Psychologie und Hirnforschung "Gehirn & Geist" (Heidelberg) veröffentlichte Expertenbefunde, wonach die sexuelle Aktivität der Deutschen seit den 1980er und 1990er Jahren stetig abnimmt.
Nur rund jeder Vierte tat dies regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche, hält der Bericht der Universität Göttingen fest, über den es auf der Titelseite von „Gehirn & Geist“ heißt: "Keine Lust auf Sex? Warum die Liebe Tabus braucht".
Diese Studie der Universität Göttingen befragte 13 483 Männer und Frauen in festen Beziehungen. Die Befragung ergab, dass 17 Prozent während des Untersuchungszeitraums von vier Wochen überhaupt keinen Geschlechtsverkehr hatten. 57 Prozent, also die Mehrheit der Paare, gab an, im fraglichen Monat einmal mit dem Partner verkehrt zu haben. Singles haben noch seltener Sex. Eine Untersuchung des Sexualwissenschaftlers Gunter Schmidt an knapp 800 Hamburgern und Leipzigern ergab, dass 60 Jahre alte Partner im Durchschnitt sexuell aktiver sind als 30 Jahre alte Singles. Der Forscher Peter Fiedler, der klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg lehrt, schreibt dazu in "Gehirn & Geist": "In dem Maß, wie die traditionelle Sexualmoral mit ihren Verboten, Sanktionen und Schuldgefühlen verschwand, machte sich scheinbar Langeweile breit. Offensichtlich besaßen gerade die unerfüllten, oft verbotenen oder tabuisierten sexuellen Wünsche und Bedürfnisse eine große Triebkraft."
Die früher nur heimlich mögliche Sexualität hat nach Fiedlers Deutung erheblich zur wechselseitigen Anziehung der Geschlechter beigetragen und war auch ein Kernelement jeder guten schöngeistigen Literatur und auch von Operette oder Oper. Es sehe fast so aus, als seien gerade Tabus eine notwendige Voraussetzung für eine "Kultur der Lüste". Heute hingegen scheine in Sachen Sex fast alles möglich. "Die öffentlichen, teils banalen Dauerdarstellungen von und über Sexualität in den Medien tragen ihr Übriges dazu bei, dass ein wichtiges Element sexueller Lust und Begierde verloren geht." Das Editorial des Magazins veranschaulicht das unter der Überschrift "Überall Sex - Sex über alles" mit alltäglichen morgendlichen Eindrücken in der Rush-Hour: "Hinter den plumpen Domina-Plakaten einer regionalen Erotikmesse grüßt von einer Hauswand eine überdimensionale Bierflasche, an deren Kurven sich ein Nacktmodel lasziv schmiegt. An der Bushaltestelle prangt in fetten Lettern der Slogan einer Boulevardzeitung: "Nein, ich bin nicht gekommen". Untertitel: "Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht."
Soso..."
Im Zuge der sexuellen Liberalisierung scheinen zwar früher typische Probleme psychischer Verdrängung weniger geworden zu sein, auch neurotische Phänomene infolge von Konflikten zwischen Verbotseinhaltung und sexuellem Trieb. Doch Psychotherapeuten stellen fest, dass Probleme mit der Sexualität weiterhin ein Konfliktthema sind, das ratsuchende Menschen belastet. Zwar sind viele äußere Zwänge mittlerweile verschwunden, doch gilt das keineswegs für die inneren Zwänge, die Menschen im Privaten aufbauen.
Schon vor der Jahrhundertwende waren negative Auswirkungen der Allgegenwart des Themas Sex in der Öffentlichkeit deutlich absehbar. So heißt es zum Beispiel in einem Buch des Soziologie-Professors Reimer Gronemeyer (Gießen) mit dem Titel "Die neue Lust an der Askese" (Berlin 1998) im Kapitel über den öffentlichen Sex: "In der Treibhausschwüle des sexualisierten Alltags scheint die erotische Phantasie nicht mehr Tat werden zu können. Der öffentliche Sex tötet den privaten Eros".
Die starken Gefühle stürben und die leidenschaftlichen Sehnsüchte verdämmerten, heißt es da auch.
Man wolle nur noch wissen: Wer schlief mit wem.
Quelle: Eigene Beobachtungen, div. Quellen und www
Freitag, 13. Juni 2008
Reife Gedanken

Borek aus Keinverlag.de schreibt wie folgt:
Zitat: Es sitzt im tiefsten Inneren, an einer bestimmten, nur von mir zugänglichen Stelle. ...
Fortsetzung folgt, wenn Sie die Überschrift anklicken!
Lieber Borek, ich habe anfangs nicht gefragt ob ich das hier zeigen darf. Ich holte das aber nach und Du hast mir die Veröffentlichung hier erlaubt, danke!!!!
Freitag, 30. Mai 2008
Über die Standpunkte bzw. Erweiterung des Spektrums

Alle Auswirkungen veränderter Standpunkte sind ergebnisoffen. Oben oder unten. Gut oder böse. Links oder rechts, hell oder dunkel.
Alles ist richtig und falsch zugleich - es hängt nur vom Standpunkt ab.
Der Kern der Sache bleibt aber immer, dass sich de facto nicht die Umwelten ändern, sondern dass wir unsere individuelle Sicht auf die Umwelten ändern.
Wer glaubt, dies sei eine theoretische Spitzfindigkeit ohne praktischen Nutzen und ohne Relevanz, der irrt gewaltig.
Er irrt ebenso, wie wenn er unser Sonnensystem anzweifeln würde. Der Rhythmus von Tag und Nacht ist bekannt, die Gründe dafür sind es auch. Die Tageszeiten sind also einfach erklärbar, weil sich Sonne, Mond und Erde bewegen.
Würden Sie beim Lauf der Gestirne die Meinung vertreten, es handle sich nur um eine theoretische Betrachtung ohne praktischen Nutzen?
Es ist also wesentlich, die eigene Sichtweise regelmäßig und kritisch zu hinterfragen! Denn es dreht sich eben nicht die Sonne um die Erde, sondern wir drehen uns um die Sonne!
Es gibt allerdings genügend Leute die glauben, sich die Mühen des Hinterfragens der eignen Weltbilder ersparen zu können.
Sie sparen intellektuellen Aufwand bei allen Kontakten (Coach, Berater, ...), sie halten sich fern von kritisch oder konstruktiv Denkenden und sie setzen mit Vehemenz in ihrem Einflußbereich bzw. sozialen Bereich stets die eigene Sichtweise durch.
Das ist sicher der bequemere Weg. Diese Menschen dürfen sich aber nicht wundern, wenn sie als Folge dem Paradoxon erliegen, das Paul Watzlawick so wunderbar formuliert hat:
Was Menschen tun, um ein Problem zu lösen, ist oft genau das, was das Problem hervorruft.
Ich freue mich wenn es Ihnen gelingt, Ihre Sichtweise durch andere Meinungen oder durch geschickte Anwendung von Emotion und Ratio zu bereichern.
Sobald Sie zusätzliche Aspekte nicht mehr als Abweichung und Störung empfinden, werden die Alternativen zahlreicher und die Möglichkeiten weiten sich.
Trauen Sie sich!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Apokalypse ewig aktuell

Die „Jahrtausendwende“ ließ das Wort MILLENNIUM zum Modewort werden. Der Umbruch solch großer Zeitabschnitte bringt Ängste hervor und gebiert apokalyptische Visionen. Auslöser hierfür ist das 20. Kapitel der Offenbarung des Johannes, nach der apokalyptische Wehen nach 1000 Jahren zu erwarten sind.
Der Satan wird aus dem Gefängnis gelassen, dann kommt das Ende der Welt. Folglich gab es im Jahre 1000 solche Endzeiterwartungen. Da der zeitliche Ansatz der 1000 Jahre der Apokalyptik aber entweder die Geburt oder der Tod Jesu waren, ist diese apokalyptische Dichte etwa in der Zeit von 980 bis 1030 zu finden. Manche Chronisten erwähnen die aufkommenden Ängste nicht, andere schämen sich wahrscheinlich. Die Frage nach dem Wann der Ereignisse wird begleitet vom Bußruf, vom Aufruf zum Werk und dem Gebet der Mönche. Klosterreform, Bereitschaft zum Neubau und Vergrößerung der Kirchen zu immer wertvollerem Schmuck und Judenverfolgungen mögen Resultat der Erwartung des Weltendes sein. Schon zur Karolingerzeit nahm man die Vorstellung vom Weltende und Gericht ernst. Buch- und Wandmalereien der damaligen Zeit zeigen apokalyptische Themen. Intensiv waren diese Gedanken bei dem Abt Odo von Cluny (927 bis 942). Aus der Erfahrung von Gewalt kommt das Bewußtsein des apokalyptischen Jetzt. Damals wie heute. Trostreiche Apokalyptik Dabei war die Apokalyptik mit ihren Visionen im Ursprung im 2. Jahrhundert vor der Zeitenwende trostreich verstanden. Der Glaube an Gott als Herrn der Geschichte war verlorengegangen. Ist Gott in der Geschichte nicht mehr erfahrbar, so ist Auferstehung am Ende der Geschichte der Weg für Gotteserfahrung. Über die, die Geschichte pervertiert haben, ergeht das Gericht. Das war Trost: Gott ist in neuer Form erfahrbar. Und wie ist die Situation heute? Klimakatastrophe droht allenthalben ... Der drohende Weltuntergang wird vor allem in Filmen, Videospielen und Science-Fiction-Romanen vermarktet. Außerirdische Wesen sind zugleich Rettung und Ruin der Welt. Es gibt Gegenstimmen: ,,Wir glauben an die nächste Generation“, heißt es in der Anzeige für die A-Klasse von Mercedes-Benz zukunftsgewiß. Moderne Kultur und Zivilisation werden jedoch als unsicher erlebt und fördern Untergangsstimmung. Der Gedanke an das Zeitenende kann die zu erlebende Zeit auch verkürzen. Sekten, die Massentötungen vollbracht haben, waren apokalyptisch ausgerichtet. Unsere Situation ist vielschichtig, widersprüchlich. Wir müssen zugestehen, daß die Apokalyptik tiefe Spuren nicht nur im Neuen Testament hinterlassen hat. Doch ist das alles? Es wäre hilfreich, wenn wir noch die (Weihnachts-)Botschaft im Ohr hätten: Also hat Gott die Welt geliebt. Diese Welt ist, wie immer sie sich darstellt und erfahren wird, Welt Gottes. Dabei bleibt vieles bedrängend und unerträglich. Die Sinnlosigkeiten im persönlichen und politischen Leben sind bedrückend. Nicht flüchten, sondern standhalten ist die Konsequenz des Weihnachtsgedankens. Das ist der positive Impuls, der uns durch schwierige Zeiten begleiten soll. Unser Mut und unsere Phantasie und unser Vertrauen auf Gottes Zusage sind gefordert.
Sonntag, 4. Mai 2008
Esoterik - Ein Ausblick

Esoterik - was ist das ?
Gerade in den 1980er/1990er Jahren hörte man immer öfter dieses mysteriöse Wort "Esoterik". Es ist mittlerweile in unseren alltäglichen Sprachgebrauch integriert worden und es wird immer häufiger (fälschlicherweise) für alles nicht rational Erklärbare verwendet. Esoterik wird als Modeerscheinung abgetan. Ein Symptom einer orientierungslosen Gesellschaft, die auf der Suche nach den Antworten auf die ewigen Fragen der Menschheit in die Sackgasse des Irrationalen gelangt zu sein scheint. Ein innerlicher Protest gegen die Zwangsbeglückung unserer High-Tech Gesellschaft, in der alles in rasender Geschwindigkeit abzulaufen hat.
Die meisten Menschen assoziieren Esoterik mit Spukphänomenen, "Tischerücken" und ähnlichem Hokuspokus. Aber ist es das wirklich?
Was bedeutet Esoterik?
Das Wort stammt aus dem Griechischen - "esoterikos" gleichbedeutend mit: innen, verborgen, geheim, das Wissen von dem dahinter Verborgenen. Damit trifft diese Beschreibung schon viel eher den Kern der Sache.
Die Antwort auf die Fragen des Woher, Wohin, Wozu?
Die meisten Menschen stellen sich diese Fragen erst, wenn sie in Krisensituationen geraten. Das ist der Grund, weshalb die erste Stufe auf dem Pfad der Esoterik auch meistens die Bewältigung der Krise ist. Der Begriff "Krise" kommt von einer griechischen Vokabel "krinein" = vor einer Entscheidung stehen.
Esoterische Lebenshilfe bietet zwar ein breites Spektrum an Hilfsmitteln aus den verschiedensten Kulturkreisen. Ich habe allerdings Klienten, die der Ausflug in die diversen Patchwork-Welten der schnellen Wochenend-Seminare spirituell und kulturell verunsichert hat. prana
Der zweite Schritt ist die Erkenntnis, die von Innen (z.B. durch Meditation) entsteht, aber durchaus von außen (Bücher, spirituelle Lehrer) inspiriert werden kann.
Der dritte und schwerste Schritt ist dann die Verwirklichung im täglichen Leben.
Durch verschiedene Techniken werden falsche und selbstschädigende Eigenschaften wie Haß, Zorn, Neid, Gier, Abhängigkeit etc. bewußt gemacht und es wird gezielt versucht, diese in ihre positiven Gegeneigenschaften zu transformieren. Die Methoden sind je nach Weg sehr unterschiedlich, das Ziel ist aber immer das gleiche.
Das ist auch der Grund, weshalb wahre Esoteriker nie behaupten werden, ein esoterischer Weg sei besser sei als der andere. Das Erarbeiten der Toleranz, die Arbeit an sich selbst, ist eines der grundlegenden Anliegen der esoterischen Arbeit bzw. Lebensweise. Die Esoterik beschränkt sich nicht auf das Materielle, Sichtbare, sondern in ihrem Weltbild ist Platz für all die Phänomene, für die unsere moderne Wissenschaft noch keine Erklärungen gefunden hat.
Interessanterweise decken sich aber immer mehr der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse (siehe Nobelpreise) mit den Jahrtausende alten Weisheiten des esoterischen Weltbildes.
Esoterik ist also ein Wissensschatz, der lange geheim gehalten werden mußte. Warum geheim? Zum Einen ist es auch in heutiger Zeit in vielen Ländern dieser Erde üblich, Menschen wegen Ihres Glaubens zu verfolgen. Nicht anders war es hier bei uns. Zum Anderen waren die Menschen zu dieser Zeit auch gar nicht bereit sich mit den Ideen der Esoterik zu beschäftigen.
Unsere Gesellschaft hat in den letzten 150 Jahren eine rasante technologische Entwicklung vollbracht. Die spirituelle Komponente konnte hierbei bislang noch nicht mithalten. Das ist auch der Grund, weshalb gerade jetzt die Esoterik vielen Menschen zugänglich wird.
Zahlreiche Publikationen beschäftigen sich mit dem Thema und immer mehr Menschen möchten ihren eigenen Erfahrungshorizont erweitern.
Ich halte es mit Meister Eckhardt und den Reformatoren ... Luther war ein Mystiker nach meinem Geschmack.
In religiösen Dingen bin ich parteiisch ...
Samstag, 16. Februar 2008
Erich Kästner ... goldig und immer aktuell

Kästner Erich – Gedichte
Wer nicht zur Welt kommt, hat nicht viel verloren. Er sitzt im All auf einem Baum und lacht. Ich wurde seinerzeit als Kind geboren, eh' ich's gedacht.
Auch ich muß meinen Rucksack selber tragen! Der Rucksack wächst. Der Rücken wird nicht breiter. Zusammenfassend läßt sich sagen: Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter.
(Erich Kästner - erste und letzte Strophe des Gedichtes "Kurzgefaßter Lebenslauf"
Wenn im Turm die Glocken läuten, kann das viererlei bedeuten. Erstens: dass ein Festtag ist. Dann: dass du geboren bist. Drittens: dass dich jemand liebt. Viertens: dass dich's nicht mehr gibt. Kurz und gut, das Glockenläuten hat nur wenig zu bedeuten.
(Erich Kästner)
Samstag, 26. Januar 2008
Nelson Mandela

Nelson Mandela bei seinem Amtsantritt:
"Unsere tiefgreifende Angst ist es nicht, daß wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifende Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brilliant, großartig oder phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind des Lichtes.
Sich selbst klein zu halten dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, daß andere um Dich herum sich unsicher fühlen. Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz des Lichtes, welches in uns ist, zu manifestieren.
Es ist nicht nur in einigen von uns, es ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun."
Montag, 21. Januar 2008
Dschungel überall

Einst gab es für Römer das Brot und die Spiele, heute geht es um Quoten und Werbeziele. Der Möchtegern-Promi, der Sternchen-Vamp zeigen sich gern mal im Dschungel-Camp!
RTL ist nicht wie der Nachbarblatt-Bote! Hier zählt das Business und die Quote!
Das hat ein Ausmaß, ein immenses, wie früher "panem et circenses".
Die Römer liebten einst "Brot und Spiele" und Quatsch anschaun woll´n heute viele.
Die freun sich bei den Dschungelgängen, dass sie da selber nicht drin hängen.
TV, das heißt: Fernsehen, und nicht: Verstehen. Versucht doch mal, es so zu sehen! ))
winkt
Bernd astromant
Wir lesen uns in OPINIO und Keinverlag!
Freitag, 11. Januar 2008
Kierkegaard Ein Hinweis auf ein Buch

"Wer Kierkegaard liest, der erfährt, was es heißt zu leben" (FAZ).
"Sören Kierkegaard ist der lebendigste aller Denker. Von ihm kann man lernen, das eigene Leben wirklich zu leben und nicht nur zu führen. Das ist einerseits anstrengend, regt einen andererseits aber so sehr auf, dass man davon nicht wieder loskommt", empfiehlt die Frankfurter Allgemeine einen der modernsten Denker des 19. Jahrhunderts, der unter Anderem die französischen Existentialisten inspirierte.
Gleich mit seinem Debütwerk "Entweder - Oder" erschütterte er alle bisherige Philosophie. Es ist "ein Buch, das den Boden wanken lässt, auf dem wir durchs Leben trotten, auch heute noch", staunt Der Spiegel. Kierkegaard setzt darin zwei unterschiedliche Lebensentwürfe gegeneinander: Er stellt uns Herrn A. vor, einen hemmungslosen Genussmenschen, der vom Rausch der Sinne, dem Trubel gesellschaftlicher Events, dem Zauber der Mozart-Opern und im berühmten "Tagebuch des Verführers" auch explizit von sexuellen Genüssen schwärmt. Ihm gegenüber steht Herr B., ein Mann, der ganz in sich und seiner ethischen und ästhetischen Existenz ruht und sich nicht zum Spielball seiner Triebe und Instinkte machen will. Er steht über den Dingen und kann wählen zwischen Gut und Böse.
"Kierkegaard scheint sich völlig herauszuhalten. Er ist kein Lebenshilfe-Guru. Er lässt dem Leser die Wahl. Die Kernfrage ist die: Was fängst du mit deinem Leben an? Lässt du dich treiben und schleifen oder bohrst du die Hacken ein und findest die nur für dich bestimmte Wahrheit?" (Der Spiegel)
Auch in seinen folgenden philosophischen Werken, den "Philosophische Brocken" und der "Abschließenden unwissenschaftlichen Nachschrift zu den Philosophischen Brocken" entwickelt Kierkegaard kein System, sondern fordert zur Stellungnahme heraus. Beide Werke gelten als Kierkegaards philosophisches Testament. Sie analysieren minutiös die menschliche Existenz als ein faszinierendes, unausdeutbares Paradoxon. In beiden Schriften setzt sich Kierkegaard mit den beiden "existentiellen Denkern" Sokrates und Jesus auseinander und legt die unaufhebbare Differenz zwischen Glaube und Vernunft dar. Eines der "glänzendsten Satyrstücke der Philosophie des 19. Jahrhunderts" (K.P. Liessmann) stellt das kurze Zwischenspiel der Brocken dar, in dem Kierkegaard die Geschichtsphilosophie Hegels einer ebenso ätzenden wie scharfsinnigen Kritik unterzieht. Diese Edition versammelt die drei philosophischen Hauptwerke "Entweder - Oder", "Philosophische Brocken" und die "Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift" in der berühmten Übersetzung von Christoph Schrempf.
Sören Kierkegaard "Philosophische Schriften". 1.142 Seiten. Broschur. Nur bei Zweitausendeins.
Ältere Beiträge Anmelden
|